Infos über den Ortsteil Mariendorf
Im Jahre 1373 wurde Mariendorf erstmals in einer Urkunde
erwähnt. Wie die Dörfer Marienfelde und Tempelhof, wurde auch Mariendorf von
dem Tempelorden gegründet.
1435 wurde alle drei Dörfer von den Johannitern an
Berlin und Cölln
verkauft.
Ab 1709 verblieben die Dörfer unter dem Patronat des Berliner
Magistrats, der seine Rechte 1831 an eine Gutsbesitzerfamilie verkaufte. 1920
wird Mariendorf als Bestandteil des Bezirks Tempelhof in Berlin eingemeindet.
Heute leben in Mariendorf auf einer Fläche
von 9,15 km²
49443 Einwohner (Dez. 2006), 
das sind 5404 Einwohner pro Quadratkilometer.
Mariendorf hat heute im nördlichen Teil
und im Ortskern Alt
– Mariendorf
eine weitgehend geschlossene Wohn-bebauung, im Süden herrscht
offene Einzelhausbebauung. Gewerbe- und Industrieflächen kommen – bis auf das
Gelände des 1920 errichteten Gaswerks an der Großbeeren/ Lankwitzer/ Ringstraße
nicht vor.
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Das Heimatmuseum
in Mariendorf
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Verkehrsmäßig ist Mariendorf durch den Mariendorfer Damm
(B96), der B101 (ab Mariendorf/ Rathausstraße) sowie der Lankwitzer/ Britzer
Straße erschlossen. Die S – Bahn tangiert den Kern Mariendorfs nicht, weshalb
auch der ehemalige S – Bahnhof Mariendorf, der im zu Steglitz gehörenden Teil
Südende (bis 1920 Mariendorfer Gebiet) liegt, in S – Bahnhof Attilastraße
umbenannt wurde. Die U – Bahn (Linie 6) verbindet den Ort Alt – Mariendorf mit
Berlin bis nach Tegel.
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